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Brief an die Eltern

Projekt „HALT - Hart am Limit“

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Inhalt

„HALT - Hart am Limit“ ist ein Projekt der Asklepios Klinik Altona, des Altonaer Kinderkrankenhauses und des Vereins jugend hilft jugend Hamburg, unterstützt von der Freien und Hansestandt Hamburg; Es wendet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die zu schnell, zu viel Alkohol getrunken haben und / oder bereits Rauscherfahrungen mit Filmriss hatten beziehungsweise in ein Krankenhaus eingeliefert wurden.

Kapitelübersicht

Liebe Mutter, lieber Vater,

viele Eltern machen sich Sorgen, wenn ihre heranwachsenden Kinder beginnen, Alkohol zu trinken. Diese Sorgen sind nur allzu verständlich, denn nicht selten sind die unmittelbaren Folgen des Gebrauchs von Alkohol verhängnisvolle Unfälle, Gewalt gegen andere oder eine Alkoholvergiftung. Häufiger Alkoholkonsum kann dazu führen, nachhaltige Probleme mit Eltern, Geschwistern, Lehrern und Mitschülern zu bekommen, die Lust am Lernen zu verlieren und wichtigen Anforderungen im Alltag nicht mehr gerecht zu werden. Immer steht da auch die Sorge dahinter, dass das eigene Kind in eine Alkoholabhängigkeit hineingerät, die gerade bei Jugendlichen schwer zu behandeln ist.

Die Pubertät ist ein sehr spannender Lebensabschnitt. Ihr Kind wird mit vielfältigen Anforderungen konfrontiert, die eine aktive Auseinandersetzung erfordern. Dazu gehören vor allem das Wahrnehmen und Akzeptieren der körperlichen Entwicklung, der Aufbau von Freundschaften, die Loslösung vom Elternhaus, die Aufnahme von sexuellen Kontakten, der Aufbau eines eigenen Wertesystems und die Schul- und Berufskarriere. Und dazu gehört auch, Alkohol zu probieren und Grenzen im Umgang mit Alkohol auszuloten.

Dass Jugendliche alkoholische Getränke kennen lernen möchten, ist normal. Schließlich ist Alkohol ein Bestandteil unserer Lebensweise und hat weit in die Geschichte zurück reichende kulturelle Wurzeln. Die Mehrheit der Erwachsenen trinkt Alkohol und nicht wenige haben einen geradezu selbstverständlichen Umgang damit. Es ist daher nachvollziehbar, dass alkoholische Getränke für Jugendliche interessant sind und ausprobiert werden. Wenn jedoch gemeinsame Unternehmungen, Discobesuche oder Beisammensein ohne Alkohol nicht mehr denkbar sind, dann wird der Konsum zum Problem.

Die jüngste Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – vom November 2004 – besagt, dass die meisten Jugendlichen mit dem Alkoholtrinken beginnen, wenn sie 14 Jahre alt sind. Im Alter zwischen 16 und 19 Jahren haben drei Viertel bereits ein- oder mehrmals einen Alkoholrausch erlebt. Mädchen bevorzugen dabei die angeblich „softeren“ alkoholischen Getränke(z. B. Alkopops, Sekt und Mixgetränke).

Die Gründe, weshalb Jugendliche Alkohol trinken, sind vielfältig

Ihr heranwachsendes Kind sollte über die Wirkungen und die körperlichen, sozialen und psychischen Risiken des Alkohols informiert sein. Es ist unumstritten, dass von den Jugendlichen der verantwortungsbewusste Umgang mit Alkohol erlernt werden muss. Die Eltern sind dabei auch für ihre heranwachsenden Kinder eine wichtige Orientierungshilfe und ein Vorbild – und natürlich ein wichtiger Gesprächspartner.

Was können Sie tun können, um Ihr Kind vor den Gefahren des Alkohols zu schützen?

Angebote für Jugendliche und / oder Eltern

Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene

Wenn Sie Fragen haben, Interner Link dann rufen Sie uns einfach an. Vieles lässt sich schon in einem ersten Gespräch klären. Wir stehen Ihnen für weitere Gespräche oder Hilfsangebote gern zur Verfügung.

Mediathek

Dokumente

Informations-Newsletter des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Projekt HaLT – Hart am Limit (nur eingeschränkt barrierefrei)

Stand: August 2007

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