Integration in den Arbeitsmarkt
Bild: © Thomas Ulrich
In der Werkstatt
Seit langem ist in der Drogenhilfe unstrittig, dass Konsumenten harter Drogen allein mit psychotherapeutischen Therapieangeboten nicht geholfen werden kann. Was nützt die sorgfältig aufgearbeitete individuelle Lebensgeschichte, das umfassende Problembewusstsein über die jeweilige psychische Befindlichkeit, wenn nach Abschluss einer stationären Therapie nichts bleibt, außer einer leeren Wohnung und wenigen Bekannten.
Wenn nicht zusätzlich stützende, halt- und sinngebende Faktoren vorhanden sind, ist die Verlockung, sich auf die vertraute Szene einzulassen, für viele sehr nahe. Über den langfristigen Erfolg oder Misserfolg einer Therapie entscheidet nicht zuletzt auch die
Integration in
den Arbeitsmarkt.
Der enge Zusammenhang zwischen Erwerbslosigkeit auf der einen und dem Rückfall in die Drogenabhängigkeit auf der anderen Seite ist hinlänglich bewiesen. Er ist so eklatant, dass nicht nur Drogenabhängige leichter erwerbslos werden, sondern dass Erwerbslosigkeit auch zur Sucht führen kann und – nach Abschluss einer Therapie – der größte rückfallfördernde Faktor ist.
Vor diesem Hintergrund zunehmender Probleme im Bereich Arbeit und Beschäftigung hat der Drogenhilfe-Verein jugend hilft jugend Hamburg sein Engagement in diesem Bereich in den letzten 10 Jahren erheblich ausgebaut.
Ziel war und ist es, ausstiegsorientierten und ehemals drogenabhängigen Menschen den Zugang in Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu erleichtern.
Das Heranführen an Arbeit und der Aufbau von Beschäftigungsprojekten folgte dabei dem Grundsatz des Vereins, ein Netzwerk für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungsprofile der ihm anvertrauten Klienten zu schaffen. Hintergrund ist die Philosophie, dass zu einer qualifizierten Hilfe immer auch eine wieder zur Selbständigkeit führende Beratung und Betreuung wie auch eine Verbesserung der sozialen Situation gehört.
Dem Heranführen an Arbeit dienen zwei von jugend hilft jugend Hamburg entwickelte Projekte, die in erster Linie Orientierungshilfen zur Integration bzw. Wiedereingliederung in die Gesellschaft und dem Arbeitsleben vermitteln sollen.
Erarbeitung von Lebens- und Beschäftigungsperspektiven
Soziales Kompetenz- und Bewerbungstraining
Aktivierungsprojekt für junge Menschen im ALG II-Bezug
Präventionsprojekt: Integration in Gesellschaft und Arbeitsleben
Angeboten wird durch den Verein jugend hilft jugend Hamburg ein differenziertes, aufeinander abgestimmtes Angebotssystem, das auf die Zugängigkeit für die Bereiche Arbeit und Qualifizierung ausgerichtet ist.
Arbeitsgelegenheiten für Jugendliche und Erwachsene, die ALG II beziehen
Sie dient in erster Linie dem Arbeitstraining
Ausbildung zum Bauten- und Objektbeschichter (kleine Maler- und Lackiererausbildung)
Werner Pietsch
Hohenesch 13-17, 22765 Hamburg
Telefon: +49 40 3990-3726
E-Mail:
werner.pietsch@jhj.de
Mendelssohnstraße 15c, 22761 Hamburg
Telefon: +49 40 432521-61
Telefax: +49 40 432521-62
vCard-Datei (Visitenkarte):
agb-Arbeit, Visitenkarte (vcf | 1 KB)

Mit dem Bus Nummer 3, drei Stationen bis Haltestelle „Bornkampsweg“. Auf der anderen Straßenseite in die „Mendelssohnstraße“, zirka 10 Minuten Fußweg. Kurz hinter der „Paul Dessau Straße“ gibt es einen Zugang auf den Gewerbehof. Der hintere 3. Eingang ist der zur [agb.
Mit dem Bus Nummer 37 bis Bushaltestelle „Bahrenfelder Markt“. Ein paar Meter zurück in die „Mendelssohnstraße“, zirka 12 Minuten Fußweg. Der Eingang zur [agb befindet sich auf einem Gewerbehof, hinterer 3. Eingang.
Mit der folgenden Schaltfläche gelangen Sie zur Online-Fahrplanauskunft des HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Die Zieladresse ist dabei schon angegeben. Sie müssen also lediglich Ihren Startpunkt eintragen, um eine Fahrplanauskunft zu erhalten.
Stand: November 2007
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