Kaufe den Stoff nur bei bekannten oder vertrauten Händlern.
Konsumiere den Stoff nicht allein und sondere Dich nicht von FreundInnen ab.
Ecstasy kann die gute Stimmung nicht herbeizaubern! Wenn Du schon schlecht drauf bist, lass es lieber sein, denn auch die schlechte Stimmung kann sich durch den Stoff verstärken.
Versuche, mit möglichst wenig Stoff möglichst lange hinzukommen.
Konsumiere nur niedrige Dosierungen. Höchstens eine viertel oder halbe Pille auf einmal einwerfen.
Konsumiere Ecstasy nur in großen zeitlichen Abständen! Lass den „ E-Film“ nicht zur Routine werden! Erst nach 6 Wochen Abstinenz kann man die volle E-Wirkung wieder erreichen. In der Zwischenzeit tritt die Wirkung nur eingeschränkt ein.
Mediziner raten: Jeden Monat eine Pille ist mehr als genug!
In der Zwischenzeit wird man oft feststellen: „Siehe da, es geht auch ohne Drogen ganz gut ab auf dem Rave!“
Lass die Finger von Mischprodukten (Chemiemix, z. B. LSD + Ecstasy + Speed).
Mehrere Stoffe in einer Pille potenzieren meist auch die Risiken.
Vermeide zudem den Konsum mehrerer verschiedener Wirkstoffe zur gleichen Zeit. Mischkonsum birgt immer – ebenso wie Mischprodukte – eine erhöhte Vergiftungsgefahr.
„Lose“ erhältliche Pulverprodukte und auch Produkte in Kapseln bergen ein verstärktes „Verunreinigungsrisiko“ durch den Zwischenhändler. Auch dadurch vergrößert sich Dein gesundheitliches Risiko als KonsumentIn.
Gleiche den durch exzessives Tanzen und die austrocknende Wirkung der Drogen bedingten Flüssigkeitsverlust ständig aus. Am besten mit Wasser, Cola, Säften, Tee oder anderen alkoholfreien Getränken.
Verschaffe dem überhitzten Körper regelmäßig Abkühlung.
Das heißt:
Kühlere Räume aufsuchen bzw. nach draußen gehen
Öfter eine Tanzpause einlegen dabei:
Mütze ab
Atmung kontrollieren
Frischluft tanken.
Konsumiere keine alkoholischen Getränke unter Ecstasy-Einfluss. Die austrocknende Wirkung wird dadurch verstärkt, und Alkohol frisst Dir zudem noch den E-Film weg.
Lasse Deine Herz-Kreislauffunktionen regelmäßig untersuchen, da diese stark belastet werden.
Führe regelmäßige Hepatitis-Untersuchungen durch. Da die Leberfunktionen durch den Konsum stark beansprucht werden, kann auch die Infektionsanfälligkeit steigen.
Der orale Konsum der Pillen birgt kein HIV-Infektionsrisiko.
Und Sex? Keine Frage, natürlich nur mit Kondom. Denn der ungeschützte Verkehr birgt sowohl ein Hepatitis- als auch ein HIV-Infektionsrisiko, ganz abgesehen von Geschlechtskrankheiten, deren Übertragung auch nur mit Kondom wirksam verhindert werden kann. Nicht zuletzt schützt ein Kondom auch vor einer ungewollten Schwangerschaft und kann unheimlich viel Spaß bereiten.
Ecstasy ist ein illegaler Stoff. Kauf und Besitz bergen ein schwer kalkulierbares rechtliches Risiko.
Wenn Du das Gefühl hast, ständig mehr Stoff zu brauchen, oder die Woche nicht mehr ohne Konsum überstehen kannst, wende Dich an eine Drogenberatungsstelle in der Nähe. Die „Gelben Seiten“ oder das Gesundheitsamt liefern Telefonnummern und Adressen oder Suche über unsere Seite.
Tabus beim Ecstasy-Konsum, bzw. besondere Vorsicht
Ecstasy sollte niemals konsumiert werden, wenn man Angst vor der Droge hat. Dies kann die Angst und die depressiven Stimmungen am Rauschende zu psychotischen Schüben verstärken.
Personen mit zu hohem Blutdruck sollten Ecstasy, wenn überhaupt, nur in sehr geringen Dosen (nicht über 30 mg) konsumieren.
Menschen, die in psychiatrischer Behandlung sind und Medikamente zur psychischen Stabilisierung nehmen, sollten auf Ecstasy gänzlich verzichten.
Völlig Tabu sollte Ecstasy auch für Menschen sein, die unter Asthma, Blutarmut (Anämie), Herzkreislaufstörungen, Zuckerkrankheit oder Psychosen leiden. Bei diesen Personengruppen bestehen konsumbedingte, nicht kalkulierbare Risiken, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können.
Infektionsanfällige Menschen oder Personen mit akuter Virusinfektion (TBC, Hepatitis, HIV usw.) sollten ihr Immunsystem nicht zusätzlich mit anderen Stoffen wie Ecstasy belasten.
Mischkonsum
Das gemischte Konsumieren verschiedener Substanzen birgt zusätzliche und verstärkte Risiken! Die Folgen dieser Cocktails sind nicht einschätzbar und zudem auch noch bei (fast) jedem Konsumenten anders! Das Risiko, zu den Verlierern zu gehören, ist überaus groß.
Speed zerstört die Wirkung des E-Films und zehrt Deinen Körper aus.
Die sensible Wahrnehmungsfähigkeit, die mit Ecstasy erreicht werden soll, wird vom Alkohol wieder eingeschränkt.
Alkohol „frisst“ die E-Wirkung weg und macht dumpf.
LSD in Kombination mit Ecstasy stört die Orientierung und die Wahrnehmung enorm. Es besteht zudem die Gefahr, einen „ Horror-Trip zu fahren“ oder auf dem „Trip kleben zu bleiben“.
Haschisch und Ecstasy belastet den Kreislauf auf das Äußerste! Hasch ist auch zum „Runterfahren“ nach dem Ecstasy-Konsum nicht zu empfehlen! Es gibt bei weitem gesündere Möglichkeiten des „Chill-Out“.