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Psilocybin, Nanacatel

Blätterpilz Teonanacati, Gottesfleisch

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Die Priester der Azteken versetzten sich mit diesem Pilz in einen Trancezustand, um mit den „Göttern in Verbindung zu treten", um Krankheiten zu heilen und Verbrechen auf die Spur kommen. Psylocybinhaltige Pilze kommen auch in Europa vor.

Herkunft und Verbreitung

Gottesfleisch

Den Definition halluzinogene Wirkstoffen „Psilocybin“ und „Psilocin“ verdankt ein kleiner Blätterpilz seinen Namen Teonanacati, was bei den Azteken soviel wie Gottesfleisch bedeutete.

Der Pilz-Kult der lndios Mittelamerikas ist wahrscheinlich schon 4000 Jahre alt. Die Priester der Azteken versetzten sich mit dem Gottesfleisch in eine Art Trance, in der sie dann „mit ihren Göttern in Verbindung treten“ konnten; darüber hinaus konnten sie in diesem Zustand hellsehen, Krankheiten heilen und Verbrechen auf die Spur kommen.

Ausgeburt des Teufels

Nach der Eroberung Mexikos durch Cortez wurden im 16. Jahrhundert die Pilze von den christlichen Missionaren als „Ausgeburt des Teufels“ bekämpft. Doch ausrotten konnte die Kirche den uralten Pilzkult nicht. Bis heute wird er von einigen mexikanischen Indios kultisch gepflegt.

Psylocybinhaltige Pilze kommen auch in Europa vor und haben in der Szene (als Zauberpilze) Bedeutung.

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Stand: Juli 2006

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