Nachrichten-Archiv jugend hilft jugend
Meldung vom 21. Dezember 2004
1. Nichtrauchen soll in Deutschland der Normalfall werden
Am 16. Dezember 2004 ratifizierte die Bundesregierung die Tabakrahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und heute wuden die Ergebnisse der "Drogenaffinittsstudie, Teilband Rauchen" vorgestellt. Sie belegt, dass die Raucherquote bei den Jugendlichen in der Altersgruppe von 12 bis 17 Jahren zurückgegangen ist, von 28% im Jahr 1997 auf 23% im Jahr 2004.
Marion Caspers-Merk, Parlamentarische Staatssekretrin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, kndigte weitere Initiativen zur Reduzierung des Tabakkonsums an: "Neben der individuellen Beratung ist es wichtig, dass wir in Deutschland den Nichtraucherschutz noch weiter ausbauen. Wichtige Bereiche sind hier vor allem Krankenhuser und Gaststtten. Die BZgA hat für Krankenhuser einen speziellen Leitfaden erstellt. Auerdem werde ich zusammen mit dem ,Deutschen Netzwerk Rauchfreie Krankenhuser' eine Kooperation abschlieen, in deren Rahmen das Label ,Rauchfreies Krankenhaus' entworfen wird. Fr dieses Projekt bernehme ich die Schirmherrschaft. Mit dem Deutschen Hotel- und Gaststttenverband werden momentan konstruktive Gesprche gefhrt. Ziel ist eine konkrete Vereinbarung für mehr Nichtraucherschutz in Gaststtten."
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein spezielles "rauchfrei Startpaket" entwickelt. Es enthlt viele Tipps und ntzliche Hilfen, um mit dem Rauchen aufzuhren und kann kostenlos bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Fax: 0221-8992257,
E-Mail: order@bzga.de
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2. AIDS-Bekmpfung ein Schwerpunkt des deutsch-russischen Gesundheitsabkommens
Anlsslich der deutsch-russischen Regierungskonsultationen haben heute die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Ulla Schmidt, und ihr russischer Amtskollege, Michail Surabov, das 3. Durchfhrungsprogramm zum deutsch-russischen Gesundheitsabkommen unterzeichnet. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen bei HIV/AIDS in vielen ostEuropäischen Staaten legt Bundesministerin Schmidt besonderen Wert auf eine enge Kooperation zwischen Deutschland und der Russischen Fderation in diesem Bereich.
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