Nachrichten-Archiv jugend hilft jugend
Meldung vom 2. Februar 2004
Ergebnisse und Prozesse in der Rehabilitation von 766 Therapiebeendern in den Sozialtherapeutischen Wohngemeinschaften für Drogenabhängige im Projekt JORK und bei jugend hilft jugend e. V. 1998 - 2002 | Abschlubericht
In der vorliegenden Studie werden wesentliche Ergebnisse des von den Hamburger Sozialtherapeutischen Wohngemeinschaften Projekt JORK-Jugendhilfe e. V. und jugend hilft jugend e. V. in die Drogentherapiepraxis integrierten Selbstevaluierungssystems für alle N=766 Therapiebeender der Jahre 1998 - 2002 dargestellt, ferner Katamneseergebnisse am Ende der ambulanten Nachbetreuung etwa sechs Monate nach Beendigung der stationären Therapie für N=214 Klienten.
Die Untersuchung wurde durchgefhrt im Bestreben, in der Kontinuitt früherer Veröffentlichungen mehr Transparenz über Ergebnisse und Prozesse in der stationären Rehabilitation Drogenabhängiger zu schaffen. Zum einen halten wir dies für notwendig, da die Rehabilitationseinrichtungen aus Sozialversicherungsbeitrgen und öffentlichen Mitteln finanziert werden, und zum anderen wird die Rehabilitation Drogenabhängiger nur verbessert werden knnen, wenn es erheblich mehr versorgungsorientierte Forschung gibt und deren Ergebnisse praxisnah verarbeitet werden. Diese kontinuierliche Verbesserung darf allerdings nicht durch die Erhhung der bei der Rehabilitation zu berwindenden gesellschaftlichen Mauern wieder absorbiert werden.
Die einzelnen Kapitel in diesem Bericht sind mit unterschiedlicher Intention verfasst:
Die Zusammenfassung am Anfang des Berichts gibt einen berblick über die wesentlichen Ergebnisse der Studie und ist so verfasst, da sie ohne tiefere statistische Kenntnisse hoffentlich verstndlich ist. Das gilt auch für den Abschnitt Schlussbetrachtung und Folgerungen am Ende.
Die jedes einzelne Kapitel abschlieende Zusammenfassung und Diskussion liefert dem Leser eine Kurzfassung der wichtigsten Ergebnisse des jeweiligen Kapitels; weiterhin werden diese Ergebnisse dort interpretiert und diskutiert.
Die LVA Hamburg hat durch ihre magebliche Mitförderung die Durchfhrung und Auswertung dieser umfangreichen Untersuchung ermglicht. Dafr sei unser Dank ausgesprochen.
An der Studiendurchfhrung wirkten beratend Dr. Sibylle Quellhorst, Dr. Ellen Friedrich (Projektteam Qualitätssicherung und Evaluation - jugend hilft jugend) und Dr. Peter Degkwitz (Zentrum für Interdisziplinre Suchtforschung der Universität Hamburg, ZIS) mit. Auch ihnen sei dafr gedankt.
Dr. Gnter Thiel
(Projektgruppe Evaluation und Drogenforschung - Jugendhilfe e. V.)
Hamburg, Dezember 2003
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