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Meldung vom 1. Oktober 2002
Der internationale Nichtraucher-Wettbewerb wird zum sechsten Mal durchgefhrt
Von Anfang November 2002 bis Ende April 2003 wird in Deutschland zum sechsten Mal der Wettbewerb zum Nichtrauchen "Be Smart - Don't Start" durchgefhrt. Er richtet sich an Schlerinnen und Schler im Alter von 11 bis 14 Jahren aller allgemein bildenden Schulen. Der Wettbewerb wird von der Europäischen Kommission, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie von privaten und öffentlichen Einrichtungen in vielen Bundeslndern gefrdert. Im Schuljahr 2001/2002 wurde der Wettbewerb in insgesamt 16 Staaten durchgefhrt. 500.000 Schlerinnen und Schler aus ganz Europa und Israel nahmen am Wettbewerb teil. Davon kamen 150.000 Jugendliche aus Deutschland.
"Be Smart - Don't Start" zhlt aufgrund seiner Teilnehmerzahlen zur grten Nicht-raucherinitiative für Jugendliche in Deutschland und auch europaweit. Im Schuljahr 2002/2003 wird der beraus erfolgreiche Wettbewerb wieder durchgefhrt werden. Die Aktion wendet sich vor allem an Nichtraucher. Nicht rauchende Jugendliche sollen motiviert werden, erst gar nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Der Einstieg in das Rauchen soll verzögert bzw. gnzlich verhindert werden. Darber hinaus verfolgt "Be Smart - Don't Start" das Ziel, Schler, die bereits mit dem Rauchen experimentieren, zu motivieren, das Rauchen einzustellen.
Jugendliche und Rauchen
Die Ergebnisse der jngsten Repräsentativerhebung zur "Drogenaffinitt Jugendlicher 2001" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ergeben, dass 38 Prozent der 12 bis 25jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen stndig oder zumindest gelegentlich rauchen. Zustzliche Analysen der Studie zum Raucherverhalten bei den jngeren Altersgruppen belegen, dass gerade bei den 12 bis 15Jhrigen der Anteil der Raucher zunimmt. Zwischen 1993 und 2001 stieg die Raucherquote der 12 bis 15jährigen Jungen von 11 Prozent auf 18 Prozent und der gleichaltrigen Mädchen von 12 Prozent auf 21 Prozent. Auerdem belegt die Studie, dass etwa zwei Drittel (68 Prozent) der Jugendlichen ganz mit dem Rauchen aufhren oder weniger rauchen mchten.
"Diese Ergebnisse besttigen, dass gerade die jngeren Jugendlichen eine besonders wichtige Zielgruppe für die Nichtraucherprävention sind", erklrt Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Mit der Aktion "Be Smart - Don't Start" knnen wir die Raucher unter den jugendlichen Schlern motivieren, mit dem Rauchen aufzuhren und die Nichtraucher in ihrem Verhalten untersttzen. Ich wnsche mir deshalb, dass bundesweit möglichst viele Schlerinnen und Schler mitmachen."
Regeln des Wettbewerbs
Die Regeln des Wettbewerbs sind einfach. Die teilnehmenden Klassen entschlieen sich, in der Zeit von Anfang November 2002 bis Ende April 2003 eine Nichtraucherklasse zu sein. Dazu unterschreiben sie einen Klassen- und einen Schlervertrag. Die Schler geben einmal wchentlich an, ob sie geraucht haben oder nicht. Die Klassen, die das Ziel erreicht haben, nehmen an einer Lotterie teil, bei der eine Reihe attraktiver Geld- und Sachpreise verlost werden. Als internationaler Hauptpreis wird in diesem Schuljahr eine Klassenreise nach Brssel verlost.
Der Wettbewerb bietet vielfltige Möglichkeiten, flankierende Maßnahmen in den Schulen durchzufhren. Dazu wird den Lehrkrften gemeinsam mit den Materialien zu dem Wettbewerb eine CD-ROM zur Verfgung gestellt, auf der sie Ideen und Material für unterschiedliche Projekte zum Thema Gesundheitsförderung und Nichtrauchen finden.
Evaluation des Wettbewerbs
Aktuelle Untersuchungen zur Effektivitt des Wettbewerbs zeigen, dass die Kampagne auf große Zustimmung bei den Schlern und den Lehrkrften stt. In Schulklassen, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben, rauchten ein halbes Jahr nach Ende des Wettbewerbs durchschnittlich 5 Prozent weniger Schlerinnen und Schler verglichen mit Klassen, die nicht am Wettbewerb teilgenommen haben.
"Die große Zustimmung, die der Wettbewerb bei den Schlern und Lehrern findet, beruht zum groen Teil darauf, dass die Kampagne vor allem die Attraktivitt des Nichtrauchens hervorhebt", erklrt Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des IFT-Nord. "Nichtrauchen ist der bessere Lebensstil, und genau diese Erfahrung machen viele Jugendliche. Deshalb bin ich auch sicher, dass in diesem Jahr wieder sehr viele Jugendliche an dem Wettbewerb teilnehmen."
Interessierte Klassen knnen sich bis zum 1. November 2002 anmelden.
Informationen erhalten sie unter folgender Adresse:
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung, IFT-Nord
c/o Frau Dr. Gudrun Wiborg
Dsternbrooker Weg 2
24105 Kiel
Tel. 0431 - 570 29 60
Fax: 0431 - 570 29 29
e-mail: besmart@ift-nord.de
Internet: www.besmart.info
Quelle: bzga
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