Artikel vom 27. Oktober 2011
„Ich freue mich, dass wir heute das zweite Projekt der Suchthilfe eröffnen, das mit Mitteln der Hamburger Konjunkturoffensive möglich wurde“, so die Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Cornelia Prüfer-Storcks. „Durch die Integration von Eingliederungshilfe und Angeboten zur Tagesstrukturierung und zum Wohnen unter einem Dach besteht die Chance, suchtkranke Menschen umfassend und in unterschiedlichen Phasen zu unterstützen. Auch die benachbarte Fachklinik kann auf kurzem Weg einbezogen werden.“
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,2 Mio. Euro, wobei die öffentliche Förderung 2 Mio. Euro beträgt.
Die Angebote des Hauses umfassen das stationäre Projekt Soziale Orientierung, das Ambulante Centrum mit den Projekten Wohnen, Ganztagsbetreuung und der Ambulanten Nachsorge sowie psychosoziale Versorgung. Suchtkranke Menschen erhalten hier Hilfen zur Vorbereitung und Sicherung des Ausstiegs aus der Abhängigkeit wie Vermittlung in ambulante und stationäre Therapie, Einübung von Alltagskompetenzen sowie Begleitung bei der Wohnungs- und Arbeitssuche.
Bilder der Eröffnungsfeier am 27.10.2011. Foto: Thomas Ulrich, LoboStudio Hamburg
Darüber hinaus kann durch die enge Kooperation mit niedergelassenen Suchtmedizinern und der Asklepios Klinik Nord suchtkranken Menschen suchtmedizinische, psychiatrische sowie psychotherapeutische Hilfe angeboten werden.
Kai Wiese, Trägerleitung von jugend hilft jugend Hamburg: „Mit dem Neubau ist es uns gelungen, verschiedene Leistungen der Suchthilfe an einem Ort zusammenzuführen. Wir bieten ein in der Stadt einmaliges vernetztes Hilfeangebot für Menschen mit Sucht- und Abhängigkeitsproblemen und sozialen Handicaps. Auf diese Weise machen wir Inklusion für Menschen mit Drogen- und Suchtproblemen lebbar.“
Das Sozialtherapeutische und Suchtmedizinische Zentrum Hamburg (SZH) übernimmt integrativ und umfassend die suchtmedizinische, psychiatrische, psychotherapeutische sowie psychosoziale
Versorgung von suchtkranken Menschen in Hamburg und hält eine umfassende Behandlungskette mit stationärer, ganztägig ambulanter und ambulanter Versorgung sowie Substitutionsbehandlung und Wohnmöglichkeiten vor.
Ziel ist es, strukturell dafür Sorge zu tragen, dass Abhängigkeitserkrankte, insbesondere diejenigen mit einer psychiatrischen Auffälligkeiten, schnellstmöglich entsprechend ihrer Bedarfe und ohne Reibungsverluste eine zügige und adäquate Versorgung im Rahmen eines Behandlungs- und Integrationsnetzes angeboten bekommen. Dabei geht es nicht nur um eine punktuelle Akutversorgung der Abhängigkeitserkrankten, sondern um ein entsprechend ihrer Lebenssituation möglichst nahtloses Ineinandergreifen der verschiedenen Bereiche und Professionen.

Eingang des Sozialtherapeutischen und Suchtmedizinischen Zentrums Hamburg. Ein Entwurf der Huke-Schubert Berge Architekten. Foto: Thomas Ulrich, LoboStudio Hamburg
Telefon: (040) 41 00 82 51
Über jugend hilft jugend Hamburg
Max-Brauer-Allee 116, 22765 Hamburg
Telefon: +49 40 306882-0
Telefax: +49 40 306882-10

Von den Haltestellen Holstenstraße oder Bahnhof Altona:
Mit den Bussen Nummer 20, 25 oder 183 bis Bushaltestelle „Gerichtstraße“. Nur wenige Schritte bis zur Geschäftststelle von jugend hilft jugend Hamburg.
Felder die mit einem roten Stern * gekennzeichnet sind, müssen ausgefüllt werden!
Artikel vom 27. Oktober 2011
jugend hilft jugend Hamburg Server – Powered by WordPress