Artikel vom 21. Dezember 2007
Der Hamburger Filmemacher Peter Sempel hat über die 24stündigen Fotoshootings eine Filmdokumentation realisiert, die in der Ausstellung zu sehen sein wird.
Die großformatigen Bilder sind Ausdruck und Dokument der Fähigkeit zweier Künstler, sich bedingungslos aufeinander einzulassen, bis an ihre Grenzen zu gehen und sich mit allergrößter Authentizität dem hinzugeben, was der quasi rauschhafte Prozess verlangt. Die Ergebnisse lassen einen Schaffensprozess miterleben, in der die „Göttin der Ekstase“ Regie führte.

Peter Hönnemann (links) und Jonathan Meese freuen sich über die nette Laudatio vom Direktor des Museums für Kunst und Gewerbe Prof. Dr. Wilhelm Hornbostel. Foto: Thomas Ulrich
Peter Hönnemanns vielseitige Sichtweisen seines Partners im fotografischen Dialog bieten Anmutungen an klassische Schwarzweißaufnahmen und Modefotografien, fiktive Figuren und Rollenspiele. Er entwirft Köpfe, die jede Menge Assoziationen erlauben oder produziert mysteriöse Geisterwesen mit Deformationen, die vom Konkreten zum Fließenden übergehen und der Phantasie des Betrachters freien Lauf lassen. Daneben gibt es aber auch puristische, sanfte Bilder aus dem persönlichen Umfeld des Künstlers Meese. Alle Arbeiten sind reine Fotografien ohne Computermanipulationen. Sie sind im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zum ersten Mal zu sehen. Es erscheint ein opulentes Buch in der Edition Braus (zirka 90 €).

Peter Hönnemann (links) und Jonathan Meese. Foto: Thomas Ulrich
21. Dezember 2007 bis 27. Januar 2008
Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg
Telefon: (040) 428 134 – 27 32
Telefax: (040) 428 134 – 28 34
Internet:
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
24 h Jonathan Meese fotografiert von Peter Hönnemann
über 100 außergewöhnliche Aufnahmen dreier außergewöhnlicher 24-stündiger Fotosessions mit einer Filmdokumentation von Peter Sempel
Quelle: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Bilder: © Wir verwenden auf dieser Seite ein Foto von Peter Hönnemann (
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Artikel vom 21. Dezember 2007
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