Artikel vom 27. Oktober 2006
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Suchthilfe in Hamburg sollen in ihrer Wahrnehmungs- und Handlungsfähigkeit in Bezug auf die Gefährdung des Kindeswohls in der Arbeit mit süchtigen Eltern gestärkt werden. Die Veranstaltung bietet Orientierung im oft erlebten Spannungsfeld zwischen Kindeswohl und Parteilichkeit für die Klientinnen und Klienten. Damit soll die Entwicklung einer professionellen Haltung gefördert werden, die im Konfliktfall eindeutig zu einem Vorrang des Kindeswohls führt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Einrichtungen der ambulanten Suchtkrankenhilfe sowie Vertreterinnen und Vertreter der Allgemeinen Sozialen Dienste der Bezirke.
Elke Peine, Frauenperspektiven e. V.,
Monika Püschl, BSG, Fachabteilung Drogen und Sucht.
Weshalb der Fachrat diese Veranstaltung durchführt…
Karin Harries-Hedder, Therapiehilfe e. V.
Orientierung im Spannungsfeld: Parteilichkeit für die KlientInnen und Vorrangigkeit des Kindeswohls
Volker Heer-Rodiek von jugend hilft jugend Hamburg, TheKi und
Olaf Voß vom Bezirksamt Wandsbek, Kinderschutzkoordinator
Recht für Suchtberatungsstellen: Wenn KlientInnen Kinder haben.
Rudolf von Bracken, Fachanwalt für Familienrecht
Der Schutzauftrag des Jugendamtes bei Kindeswohlgefährdung
Paul Maris-Popescu vom Bezirksamt Hamburg-Mitte, Kinderschutzkoordinatorin
Kaffeepause
Einblick aus psychologischer Sicht: Was es bedeutet, Kind einer suchtbelasteten Familie zu sein – und von Suchtmitteln abhängig aber Eltern zu sein
Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
Anhaltspunkte aus der Bado für eine mögliche Gefährdung des Kindeswohls
Marcus Martens, Zentrum für interdisziplinäre Suchtforschung
Mittagspause,
Nachmittag: Handlungsperspektiven
Organisation und Kooperationsbedarf der Allgemeinen Sozialen Dienste
Olaf Voß, Kinderschutzkoordinator beim Bezirksamt Wandsbek
Worauf es in der Kooperation zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe ankommt
aus Perspektive der Einrichtungen Iglu, Kompaß, Theki und Kajal
Vorschlag zur Systematisierung: Wie die Situation von suchtbelasteten Eltern und deren Kindern in der ambulanten Suchthilfe in Hamburg zukünftig noch besser berücksichtigt werden kann
Prof. Dr. Michael Klein, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen;
Christine Tügel, Jugendhilfe e. V.;
Kai Wiese, jugend hilft jugend Hamburg
Ende
Es wird um schriftliche Anmeldung bis zum 27. November 2006 gebeten.
Anmeldung per E-Mail, Fax oder Post an:
Martina Pfennig
Fachabteilung Drogen und Sucht
Billstraße 80, 20539 Hamburg
E-Mail:
martina.pfennig@bsg.hamburg.de
Telefax: 040/42837 2086
2-seitige PDF-Datei (213 KB):
Informationsflyer zur Fachtagung
„Kinder von KlientInnen, KlientInnen mit Kindern“
am 6. Dezember 2006, von 9.30-16.00 Uhr
Baseler Hof Säle
Esplanade 15, 20354 Hamburg
Stadtplan:
Google-Maps
Fachrat der ambulanten Sucht- und Drogenhilfe mit Unterstützung der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz
1 Kommentar zum Artikel:
Fachtagung „Kinder von KlientInnen, KlientInnen mit Kindern“
Kommentar von: SUCH(T)- UND WENDEPUNKT e.V.
11. November 2006, 15:40
Sehr geehrter Fachrat,
wir sind doch sehr erstaunt, dass wieder einmal weder unsere lang-jährigen Erfahrungen mit sucht-belasteten Familien noch die suchtpräventive Arbeit mit den Kindern gefragt sind.Wie kommt es eigentlich, dass unsere Einrichtung nicht auf “Ihrer Liste” ist?
“Worauf es in der Kooperation zwischen
Jugendhilfe und Suchthilfe ankommt”, dazu haben auch wir etwas aus unserer – und der Perspektive unseres Klientels zu sagen.
Wir möchten daher als fünfte Einrichtung auch einen Beitrag leisten und sind der Meinung, dass es keinen großen Unterschied macht, ob ein Beitrag statt 7,5 nun 6 Minuten dauert.
Mit freundlichen Grüßen
Antje Trabeck
SUCH(T)- UND WENDEPUNKT e.V
Suchtberatung und Hilfe für Kinder von Alkoholkranken
Felder die mit einem roten Stern * gekennzeichnet sind, müssen ausgefüllt werden!
Artikel vom 27. Oktober 2006
jugend hilft jugend Hamburg Server – Powered by WordPress